Obwohl die Beitrittserklärung der Volkskammer zur Bundesrepublik den Prozess der Wiedervereinigung eingeleitet hatte, wurde der Wiedervereinigungsakt selbst (mit seinen vielen spezifischen Bedingungen, Bedingungen und Qualifikationen, von denen einige Änderungen des Grundgesetzes selbst erforderten) durch den anschließenden Einigungsvertrag vom 31. August 1990 verfassungsgemäß erreicht; das heißt durch ein verbindliches Abkommen zwischen der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik, das sich nun gegenseitig als eigenständige souveräne Staaten im Völkerrecht anerkennt. [28] Dieser Vertrag wurde dann sowohl von der Volkskammer als auch vom Bundestag durch die verfassungsrechtlich vorgeschriebenen Zweidrittelmehrheiten in Kraft getreten, was zum einen das Aussterben der DDR und andererseits die vereinbarten Grundgesetzänderungen der Bundesrepublik bewirkte. Obwohl die DDR ihren Beitritt zur Bundesrepublik nach Artikel 23 ggation erklärte, bedeutete dies also nicht die Annahme des damaligen Grundgesetzes, sondern des Grundgesetzes in der später im Einklang mit dem Einigungsvertrag geänderten Grundgesetz. In den frühen 1970er Jahren führte Willy Brandts Politik der "Neuen Ostpolitik" zu einer Form der gegenseitigen Anerkennung zwischen Ost- und Westdeutschland. Der Vertrag von Moskau (August 1970), der Warschauer Vertrag (Dezember 1970), das Vier-Macht-Abkommen über Berlin (September 1971), das Transitabkommen (Mai 1972) und der Basisvertrag (Dezember 1972) trugen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Ost- und Westdeutschland bei und führten zu einem Beitritt der beiden deutschen Staaten zu den Vereinten Nationen. Die Hallstein-Doktrin wurde aufgegeben, und Westdeutschland hörte auf, ein ausschließliches Mandat für ganz Deutschland zu beanspruchen. Unmittelbar nach dem Fall der Mauer erlebte Berlin einen Boom in der Baubranche. [74] Mit Sanierungsinitiativen wurde Berlin in den 1990er und frühen 2000er Jahren zu einer der größten Baustellen der Welt.

[78] Die Gespräche über eine Notfusion der deutschen Volkswirtschaften begannen sofort. Am 18. Mai 1990 unterzeichneten die beiden deutschen Staaten einen Vertrag über die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. Dieser Vertrag heißt Vertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland(De); [13] Sie trat am 1. Juli 1990 in Kraft, wobei die Westdeutsche Mark die DDR-Mark als offizielle Währung Ostdeutschlands ablöste. Die Deutsche Mark hatte bei den Ostdeutschen einen sehr hohen Ruf und galt als stabil. [14] Während die DDR ihre finanzpolitische Souveränität auf Westdeutschland übertrug, begann der Westen, Subventionen für den DDR-Haushalt und das Sozialversicherungssystem zu gewähren. [15] Gleichzeitig traten in der DDR viele westdeutsche Gesetze in Kraft.

Dies schuf einen geeigneten Rahmen für eine politische Union, indem die große Kluft zwischen den beiden bestehenden politischen, sozialen und wirtschaftlichen Systemen verringert wurde. [15] Mit dem Zusammenbruch des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa 1989, symbolisiert durch die Öffnung der Berliner Mauer, gab es einen raschen Schritt in Richtung deutscher Wiedervereinigung; und eine endgültige Regelung des Nachkriegs-Sonderstatus Deutschlands. Nach demokratischen Wahlen erklärte Die DDR ihren Beitritt zur Bundesrepublik unter den Bestimmungen des Einigungsvertrags zwischen den beiden Staaten; und dann haben sowohl die Bundesrepublik als auch die DDR ihre jeweiligen Verfassungen gemäß den Bestimmungen dieses Vertrags radikal geändert.