Von Deutschland ausgestellte Deckungsbescheinigungen sollten im Falle einer Prüfung durch den Internal Revenue Service (IRS) vom Arbeitgeber in den Vereinigten Staaten aufbewahrt werden. Es sollte keine Kopie an IRS gesendet werden, es sei denn, IRS hat dies ausdrücklich angefordert. Ein Selbständiger muss jedoch jedes Jahr eine Fotokopie der Bescheinigung an seine Einkommensteuererklärung als Nachweis der US-Befreiung anhängen. In einigen Fällen kann es zu einer Kürzung kommen, wenn die bereits bestehende Rente auf dem Abkommen von 1975 mit Polen beruht und somit die polnischen Zeiten in die deutsche Rente einbezogen werden. Dasselbe gilt, wenn die deutsche Rente auf dem Abkommen der ehemaligen DDR (Ostdeutschland) mit Bulgarien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien (Tschechische Republik) oder Ungarn beruht. Kommt es zu einer Verzögerung, kann die genannte Vereinbarung nicht mehr angewendet werden. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie hingegen aus einem Land schickt, um für diesen Arbeitgeber oder eine Tochtergesellschaft im anderen Land für fünf Oder weniger Jahre zu arbeiten, werden Sie weiterhin von Ihrem Heimatland abgedeckt und sie sind von der Deckung im anderen Land befreit. Wenn beispielsweise ein US-Unternehmen einen Mitarbeiter für diesen Arbeitgeber oder eine Tochtergesellschaft in Deutschland für nicht mehr als fünf Jahre zur Arbeit entsendet, zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer weiterhin nur US-Sozialversicherungssteuern und müssen in Deutschland nicht zahlen. Wenn Sie noch keine Leistungen beantragt haben, müssen Sie möglicherweise bestimmte Informationen und Dokumente angeben, wenn Sie sich bewerben.

Dazu gehören die US-amerikanischen und deutschen Sozialversicherungsnummern des Arbeitnehmers, der Altersnachweis für alle Antragsteller, der Nachweis des US-Einkommens des Arbeitnehmers in den letzten 24 Monaten und Informationen über die Deckung des Arbeitnehmers nach dem deutschen System. Sie können das Sozialversicherungsamt anrufen, bevor Sie dorthin gehen, um zu sehen, ob weitere Informationen benötigt werden. Ein Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland, das am 1. Dezember 1979 in Kraft trat, verbessert den Schutz der sozialen Sicherheit für Personen, die in beiden Ländern arbeiten oder gearbeitet haben. Sie hilft vielen Menschen, die ohne die Vereinbarung keinen Anspruch auf monatliche Renten-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenleistungen im Rahmen des Sozialversicherungssystems eines oder beider Länder hätten. Es hilft auch Menschen, die sonst Sozialversicherungsabgaben an beide Länder mit dem gleichen Einkommen zahlen müssten. Um Ihre Befreiung vom Versicherungsschutz im Rahmen des US-Sozialversicherungssystems zu begründen, muss Ihr Arbeitgeber in Deutschland eine Deckungsbescheinigung (Formular D/USA 101) bei der örtlichen Deutschen Krankenkasse beantragen, die Ihre deutschen Sozialversicherungsabgaben erhebt. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie nicht sicher sind, welche deutsche Versicherungsagentur Sie kontaktieren sollten. Wenn Sie nicht an die richtige schreiben, wird die Agentur Ihre Anfrage oder Anwendung an die richtige weiterleiten.